Duisburger Zoolauf (15.05.2009)

Nach Feierabend kurz in die Laufsachen gesprungen und Manu "eingesammelt". Gemeinsam haben wir dann den Zoo und seine Parkplätze gesucht. Durch ein bißchen Glück haben wir dann auch eine Lücke ca. 200m neben dem Haupteingang gefunden, was uns a) die Parkgebühr und b) einen etwas weiteren Fußmarsch ersparte. Bei Manu klingelte zu dem Zeitpunkt das Handy und wir bekamen Heldenstatus: "Wo seid Ihr? Ihr lauft doch nicht etwa bei DEM Regen!?" Als nächstes die Startunterlagen abgeholt und dann rein in den Zoo, bei strömendem Regen.

Um zum Start zu gelangen mussten wir schon einen Teil der Strecke ablaufen und wir bekamen die Läufer aus der Mixed-Staffel zu Gesicht, die allesamt nicht mehr taufrisch waren und zum Teil ordentlich japsten, rotköpfig waren oder gingen. Spazierengehend dem Startbereich auf dem Hügel entgegen gehend schwante uns dann schon, dass das nicht unbedingt ein einfacher Lauf werden würde. Egal. Jetzt waren wir schon mal da und wollten auch laufen.

Im Startbereich war auf ziemlich kleinem Raum alles untergebracht, was man so brauchte. Essen, Trinken, Sitzplätze, Moderator, Toiletten und eine nette und tüchige "Klofrau", die es schaffte die 3 Damenklos über den ganzen Nachmittag angenehm sauber zu halten. Dann nahte der Start. Zunächst etwas unübersichtlich in dem kleinen Areal des Start-/Ziel-/Wechselbereiches schafften wir es dann doch recht flott uns zu sortieren und den Startblock sowie die Wechselzone zu finden. Ok. Gelaufen werden sollte pro Nase 2x eine Strecke von 2,5km, die vom Veranstalter aufgrund aufgeweichter Wege modifiziert und auf insgesamt 5,5km verlängert wurde. Der Start erfolgte pünktlich.

Als erstes bin ich gelaufen. Wie die ersten Male bei Wettkämpfen (ok, ist mein 4. Start gewesen) wunderte ich mich über das Tempo mit dem die Läufer starteten. Obwohl ich es eigentlich langsam angehen lassen wollte, schloss ich mich dann doch dem Tempo der anderen an und nahm Fahrt auf. Was jetzt folgt, ist eher die subjektive Beschreibung der Strecke, da mir bei der Anstrengung die objektive Betrachtungsweise abhanden gekommen ist.... Der erste Teil ging relativ steil bergab und mündete dann nach einer kurzen ebenen Strecke in einem "Dschungelabschnitt" bestehend aus Bambus mit Rindenmulch als Bodenbelag. Sehr angenehm zu laufen, aber kräftezehrend, da superweich und federnd. Dann ging es halbwegs eben und mit nur leichtem Anstieg/Gefälle in die andere Zoohälfte auf der anderen Seite der A3. Nach dieser Schleife ging es wieder zurück in den anderen Teil des Zoos und jetzt kam die von mir so empfundene "endlose Hölle": Man nehme die Hamsterrampe und laufe sie ohne Unterbrechung nicht 1x sondern gefühlte 6-7mal (die Realität liegt vmtl. bei ca. 4mal). Das Ende der Steigung kann man nicht wirklich sehen, da es in einer Kurve endet, die - wenn auch flacher - immer noch Steigung hat und dann nach dem Plateau wieder in der rasanten Bergabstrecke mündet und die 2. Runde einläutet. Im Wechselbereich angekommen war ich fix und fertig mit der Welt, und dann startete Manu in die 2. Rennhälfte. Nach ihrem Zieleinlauf hat sie dann noch kurz verschnauft, wir haben unser Getränk und unsere Finisher-Medaille abgeholt und sind dann auch recht schnell verschwunden.

Fazit:

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